sanitaeterausbildung201705_0118.05.2017 | Die Erstversorgung schwerer Sportverletzungen oder erste Hilfestellungen bei größeren gesundheitlichen Problemen stellen eine große Herausforderung im schulischen Miteinander dar. Daher haben 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 ihre Unterrichtswochen um etliche Stunden verlängert, um gerüstet zu sein, wenn Mitschülerinnen und Mitschüler bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes  richtig versorgt werden müssen.
Am ersten Samstag im Mai haben sie zunächst in einer theoretischen Prüfung ihre erworbenen Kenntnisse beweisen müssen. In der sich anschließenden praktischen Prüfung haben ältere Sanis schultypische Verletzungen simuliert. Hyperventilation, offener Knochenbruch, blutige Nasen oder Glasscherben eines Reagenzglases in der Hand sind nur einige Beispiele, die die jungen Anwärterinnen und Anwärter auf die Probe stellten. Alle Prüflinge haben sich erfolgreich bewährt und die Prüfung bestanden. Herzlichen Glückwunsch.
Die Ausbildung ermöglichten die Malteser. Unser großer Dank gilt dem Ehepaar Bott, ohne deren ehrenamtliches Engagement dies nicht möglich gewesen wäre.
Text und Fotos: Karin Goldbach