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Die Klosterschule und Rabanus Maurus
Die Rabanus-Maurus-Schule führt ihre Tradition zurück auf die Gründung der Fuldaer Klosterschule im Jahre 748 durch Sturmi, den ersten Abt des seit 744 bestehenden Klosters. Entscheidend geprägt wurde die Klosterschule durch ihren heutigen Namenspatron Rabanus Maurus (780 – 856), der hier zunächst Schüler, später Lehrer und von 822 – 842 Abt des Klosters war, bevor er dann schließlich Erzbischof von Mainz wurde. Fulda wurde unter seiner Leitung zu einem Zentrum der sogenannten „Karolingischen Renaissance“, einer von Karl dem Großen ins Leben gerufenen Bildungsreform, die u.a. das Sammeln und Kopieren von Handschriften lateinischer Klassiker und liturgischer Schriften, die Entwicklung einer neuen Buchschrift (Karolingische Minuskel) und die Erstellung einer gesicherten Textfassung der Bibel (Alkuin-Bibel) zum Ziel hatte.


Jesuitengymnasium
(1572 – 1773)
In der Zeit der Gegenreformation übernahmen ab 1572 Jesuiten die Leitung der Schule.

Universität (1734 – 1805), Hochfürstliches Gymnasium (1773 – 1805) und Akademisches Lyzeum und Gymnasium (1805 – 1835)

Fürst Adolph von Dalberg gründete 1734 die Universität. Zusätzlich entstand 1773 das „hochfürstliche“ Gymnasium. Beide Lehranstalten wurden 1805 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst und durch das Akademische Lyzeum und Gymnasium ersetzt.

Humanistisches Gymnasium (ab 1835)
Seit 1835 wurde die Schule als humanistisches Gymnasium geführt:
1835: Kurfürstliches Gymnasium
1866: Königliches Gymnasium
1918: Staatliches Gymnasium
1945: Staatliches Domgymnasium

Rabanus-Maurus-Schule heißt das Domgymnasium seit 1948 zusätzlich.

1968 zog es aus der ehemaligen Universität in das moderne Schulgebäude in der Magdeburger Straße um.

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