Mit diesem in Schottland gebräuchlichen Ausdruck für „Good morning“ begrüßte Christian Hartmann die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 und 8, die aktuell das Thema „Schottland“ im Englischunterricht besprechen.

In seinem traditionellen Kilt aus grün-rot-kariertem Tartan stellte der Halbschotte, der in Fulda aufgewachsen ist, einen willkommenen Farbenklecks im ansonsten recht regnerischen Alltagsgrau dar. Mit sympathischem schottischem Akzent erzählte er von schottischen Traditionen, den verschiedenen Clans und von den harten Auseinandersetzungen, die Schottland im Bestreben, unabhängig von England zu sein, über die Jahrhunderte auf sich nehmen musste.

Er selbst entspringt mütterlicherseits dem in Aberdeen ansässigen Barclay-Clan und bekam seine eigene erste traditionelle Kleidung mit 18 Jahren verliehen, zu der auch der im Kniestrumpf versteckte Dolch mit Familienwappen gehört.

Auch wenn man im dritten Lernjahr Englisch sicher nicht jedes Wort des Vortrags verstehen konnte, so konnte man der schön bebilderten Präsentation gut folgen, viele Rückfragen stellen und die ansonsten im Schulbuch vorgestellten Themen aus nächster Nähe erleben. Auch die Antwort auf die unvermeidliche Frage, was der Schotte „drunter“ trägt, blieb er an diesem Tag nicht schuldig. Wenn ihr es auch wissen wollt, fragt doch mal bei denen nach, die dabei gewesen sind.

Constanze Schneider

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