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Auf Beschluss der Schulkonferenz wurde mit dem Schuljahr 2012/13 das Fach „Darstellendes Spiel“ ab der Einführungsphase als Oberstufenkurs an der Rabanus-Maurus-Schule eingeführt.

Das Fach „Darstellendes Spiel“ soll in grundlegende Sachverhalte und Strukturen sowie Geschichte und Theorie des Theaters einführen, seine wesentlichen Arbeitsmethoden vermitteln und reflektieren.

Kooperationsfähigkeit und Kreativität, Problem lösendes Denken und das Denken in Modellen und symbolischen Zusammenhängen sind als unmittelbare Anforderungen des Faches von zentraler Bedeutung und tragen wesentlich zur Ich-Findung der Schüler bei.

Das Fach Darstellendes Spiel gehört mit Kunst und Musik zu den Fächern, die einen „ästhetischexpressiven Modus der Weltbegegnung“ ermöglichen. In diesem curricularen Rahmen hat das Fach Darstellendes Spiel den besonderen Auftrag der theaterästhetischen Bildung und zwar sowohl produktionsästhetisch - in eigenen theatralen Gestaltungsprozessen - als auch rezeptionsästhetisch -in der Auseinandersetzung mit Werken der Theaterkunst.

Auf der produktionsästhetischen Ebene erforschen, deuten und reflektieren Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis von sich selbst und der Welt, in der sie leben. Mit Mitteln der darstellenden Künste werden Wirklichkeiten gespiegelt, in Frage gestellt, alternative Wirklichkeiten entworfen, gestaltet und präsentiert. Mit der Aufführung in der Schulöffentlichkeit positionieren sie sich mit ihren Anliegen und stellen sich einem gesellschaftlichen Diskurs.

Im Darstellenden Spiel werden die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich gefordert in den Bereichen Einfühlung und Mitgefühl (affektiv), Denken, Verstehen, Wissen (kognitiv), praktischer Tätigkeit (produktiv) und erfindungsreichem Handeln (kreativ).

Das Fach Darstellendes Spiel kann von den Schülerinnen und Schülern in der E-Phase anstelle von Kunst oder Musik gewählt werden, um die Belegungspflicht im Aufgabenfeld 1 zu erfüllen. Die Kurse in diesem Aufgabenfeld müssen von den SuS in  die Grundkursqualifikation für das Abitur eingebracht werden, ebenso kann DS als viertes Prüfungsfach gewählt werden. Dazu absolvieren die Prüflinge eine spielpraktische Präsentationsprüfung sowie eine mündliche Prüfung.

Im Unterricht lernen Schülerinnen und Schüler die Ausdrucksmittel und Wirkungsweisen des Theaters kennen. Das Fach beschäftigt sich im Gegensatz zum Deutschunterricht, in dem ebenso Dramen Unterrichtsgegenstand sind, in der Durchführung sowie im Ziel praxisorientierter mit der Spezifik des Theaters. Erkenntnisse, Erfahrungen sowie Interpretationen werden in erste Linie auf der Grundlage von Theatertheorien erspielt. Das Fach unterscheidet sich in seinen Erarbeitungsformen und Ausrichtungen grundlegend vom herkömmlichen Regietheater. Ausgangspunkt für die Arbeit ist kein vorgegebenes Regiekonzept. Inszenierungsideen, Rollen und Szenen werden von den SuS selbstständig und zum großen Teil eigenverantwortlich entwickelt und umgesetzt.

Im Sinne eines aufbauenden Lernprozesses werden in jedem Kursjahr die Arbeitsschwerpunkte unterschiedlich akzentuiert, so dass sich ohne Vernachlässigung der jeweils anderen Inhaltsbereiche folgende Akzentsetzungen ergeben:

  • Einführungsphase         (E1 und E2)       Inhaltsbereich I          Schauspielerische Arbeit
  • Qualifikationsphase      (Q1 und Q2)     Inhaltsbereich II         Dramaturgie und Inszenierung
  • Qualifikationsphase      (Q3 und Q4)     Inhaltsbereich III        Theatertheorie und -geschichte

Dabei steigt in jedem Kursjahr die Anforderung an die Selbstständigkeit der Arbeit der Schülerinnen und Schüler, die theoretische Durchdringung der Themen und Inhalte, den Umgang mit Theatertexten und theoretischen Texten und die spielpraktische Umsetzung und die Komplexität der ästhetischen Gestaltung ihrer Präsentationen.

Es werden in der E-Phase sowie der Stufe Q 1 und 2 kleinere Theaterprojekte oder auch ein größeres Projekt, welches beide Kurshalbjahre verbindet, angelegt.

Der Unterricht enthält praktische und theoretische Anteile, die miteinander verknüpft werden, beginnt mit Theaterübungen verschiedenster Art, setzt sich mit einer im Kurs gemeinsam getroffenen Entscheidung über das ausgewählte Stück oder der Erarbeitung eigener Szenen fort und endet idealer Weise mit einer Aufführung, nachdem ein eigenes Dramaturgie- und Regiekonzept erarbeitet und in Proben umgesetzt wurde.

[Pia Heucke]

Profil des Faches Musik

Das Fach Musik wird am Domgymnasium in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 (epochal), 9 (in G9 epochal) und 10 (G9) für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend unterrichtet. Neben grundlegenden Kenntnissen in Musiktheorie und Musikgeschichte begegnen die Lerngruppen Kompositionen und Komponisten aller Epochen und Stile. Musizierpraxis erfahren vor allem die SuS der Orchesterklassen in den Jg. 5 und 6 (Bläser-/Big Band-Klassen im jährlichen Wechsel). In der E-Phase (Wahlpflichtunterricht Musik/Kunst/DS) werden die Kenntnisse gefestigt und der Grundstein für die Wahl des Faches als Grund- oder Leistungskurs gelegt.

Neben dem regulären Musikunterricht haben unsere SuS vielfältige Möglichkeiten, sich in Arbeitsgemeinschaften zu engagieren: Unterstufen- und Großer Chor, Junior und RMS Big Band, Vororchester und Orchester bedienen ein breites stilistisches Spektrum, welches durch die AGs "Ton- und Bühnentechnik" sowie "Musik im Gottesdienst" ergänzt wird. Auf Grundlage dieser musikalischen Vielfalt wurde unserer Schule das Zertifikat "Schule mit besonderer musikalischer Förderung" verliehen.

Unser besonderes musikalisches Profil ist im Schulprogramm als schuleigenes Konzept auf der Grundlage des gültigen Lehrplans dargestellt.

  • Wir verfügen über eine Sammlung von eigenen Instrumenten (unterstützt vom Förderverein "Wir Freunde des Domgymnasiums").
  • Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern Ausbildungsmöglichkeiten im individuellen Instrumentalunterricht (Kooperation mit der Städt. Musikschule).
  • Unsere Orchesterklassen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern das Anwenden ihrer Fähigkeiten im Ensemble (jährlicher Wechsel klass. Orchester / Big Band).
  • Wir verfügen über zwei gut ausgestattete Fachräume im Musik-Pavillon (Yamaha-Flügel, Zimmermann-Klavier, Hifi-Soundsysteme, 2 PCs, Beamer und Leinwände, 1 Smartboard) sowie eine umfangreiche Fach-Sammlung mit zahlreichen Nachschlagewerken, Musikbüchern und Partituren in Klassenstärke und einer großen CD-Sammlung.

 

Profil des Faches Kunst

»Intuition ist immer noch eine gute Sache.« Paul Klee

Der Kunstunterricht bildet (neben dem Musikunterricht und dem Darstellenden Spiel) die Schülerinnen und Schüler auf eine eigene, dem rationalen Denken ebenbürtige und doch ganz andere Weise: Die Wahrnehmung über die Sinne, die Intuition sowie die Nutzung einer alternativen visuellen Sprache befördern eine umfassende Interaktion mit der umgebenden Welt, welche gerade im alltäglichen Leben, das keineswegs durchgängig rational konstruiert werden kann, von hohem Wert ist.
Im Oberstufenunterricht werden dieser direkt über die Sinne vermittelte Erkenntnisweg sowie die sich aus ihm ergebenden Werke zunehmend analysiert und interpretiert, was einerseits einen Abstand, eine Mitteilbarkeit schafft, andererseits jedoch die Verknüpfung mit den gedanklichen Konstrukten herstellen hilft. Der im Wesentlichen an der Praxis orientierte Mittelstufenunterricht wird somit um den Aspekt der Kunstwissenschaft ergänzt.

Wir sehen Kunstunterricht nicht als Luxus, als schönes Dekor oder Nische, sondern als alternative Perspektive auf Welt und damit als wichtigen Aspekt einer wünschenswerten Allgemeinbildung.  

Verankert ist das Fach Kunst am Domgymnasium zumeist zweistündig, wobei drei Halbjahre im Wechsel mit Musik unterrichtet werden. Der Oberstufenunterricht ist als Grundkurs für zwei Halbjahre verpflichtend und kann bis zum Abitur belegt werden. Regelmäßig absolvieren Schülerinnen und Schüler der Grundkurse mündliche oder Präsentationsprüfung im Abitur. Es werden ferner beinahe jedes Jahr fünfstündige Leistungskurse an der Schule angeboten, die mit einer schriftlichen Abiturprüfung abschließen. Exkursionen zu bedeutenden außerschulischen Lernorten sind im Leistungskurs in jedem Halbjahr üblich. Aber auch die Grundkurse besuchen außergewöhnliche Ausstellungen, wie z. B. die Dokumenta in Kassel. In der Mittelstufe stehen Besuche der Kinderakademie auf dem Programm.

Im Rahmen der Hochbegabtenförderung bietet das Domgymnasium eine schulübergreifende Kunst-AG für die Klassen 6–8 an.

Uli Hraský

Schülerarbeien und mehr

Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses 13 fertigten im Unterricht gegenstandslose Malereien an, deren Entstehungsprozess in Zwischenzuständen fotografisch festgehalten wurde.
Projekt "Schattentheater" der Klasse 5d
Kunstlehrer: Herr Hraský

News | Fachschaft Kunst

bauhaus - 27.-28.5.

Bauhaus_Exkursion_hrasky_201804.06.2018 | Den Schalter umlegen - eine Zeitreise von 90 Jahren unternehmen: Das taten die Schülerinnen und Schüler des Kunst-LK während einer Exkursion zum Bauhaus nach Dessau vom 27. bis 28. Mai.

Keith Haring: POP reloaded

Ausstellung_Beckmann_2018060404.06.2018 | Keith Harings Bildsprache des ausgehenden 20. Jahrhunderts hat bis zum heutigen Tag nichts von ihrer ursprünglichen Popularität eingebüßt. Im Kunstunterricht haben die Schülerinnen und Schüler einiger siebten Klassen Keith Harings außerordentliches soziales Engagement für alles, was liebt und lebt, seine farbenfrohen Zeichnungen und Wandgemälde, seine oft skurrilen tierischen und menschlichen Skulpturen, aber auch sein Overall-Design kennengelernt.

„Rückblick“ auf zwei Jahre künstlerisches Schaffen

ausstellung_rueckblick_2018_02014.05.2018 | Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst der Rabanus-Maurus-Schule luden zum Abschluss ihrer Schulzeit zu einem „Rückblick“ auf ihre praktischen Arbeiten ein, die während der zwei Jahre Kunst-LK entstanden sind. Der Kurs setzte sich zusammen sowohl aus Schülerinnen und Schülern des Domgymnasiums als auch des Marianums.
| Bildergalerie (Fotos: Barbara Kiel)
| Presseartikel (Osthessennews vom 12.05.2018)
| Presseartikel (Fuldaer Zeitung vom 17.05.2018)

Profil des Faches Italienisch

Italienisch wird an der RMS seit 2003-04 ab der Einführungsphase als Grundkurs mit 3 Wochenstunden unterrichtet.In der Sekundarstufe II müssen die Schüler/innen eine Fremdsprache aus der Sekundarstufe I weiterführen und können die zweite durch Italienisch ersetzen oder Italienisch als 3. Fremdsprache neben Englisch und Latein oder sogar als 4. Fremdsprache (falls sie auch Französisch oder Griechisch  behalten) erlernen.
Unsere Schüler/innen verfügen dank des Lateinunterrichts über einen großen passiven Wortschatz, es gibt aber auch positive Synergieeffekte mit dem Englischen und Französischen.
Neben dem Erwerb der grundlegenden Sprachkenntnisse, um Alltagssituationen zu meistern, wird im Italienischunterricht das Interesse für die klassische Kultur und für die Kultur des Humanismus und der Renaissance, die in Italien ihre Wiege hatte, erweckt. Somit leistet der Italienischunterricht einen wichtigen Beitrag für eine Bildung, die sich ihrer humanistischen Wurzeln bewusst ist und gleichzeitig in die Zukunft und nach Europa blickt.
Auch für die berufliche Perspektive unsere Schüler/innen ist das Erlernen von der italienischen Sprache von Bedeutung, denn aktuelle Wirtschaftsstatistiken (Quelle: Landesserver Baden-Württemberg) belegen, dass Italien seit Jahren konstant Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner weltweit ist. Mehrere Universitäten und Fachhochschulen bieten attraktive Studiengänge an, die auf eine berufliche Tätigkeit in der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Italien vorbereiten, zum Beispiel die  Fachhochschule Reutlingen,  die Universität Regensburg , die Universität Bonn und die Universität Mannheim. Darüber hinaus sind Italienischkenntnisse für Schüler/innen, die Fächer wie Architektur, Kunst, Musik, Archäologie, Mode und Design, usw. studieren wollen, sehr vorteilhaft. Nicht selten müssen sie Texte in der Originalsprache lesen und Praktika in Italien sind für diese Studienrichtungen sehr beliebt.
Mit dem Liceo Classico Cesare Beccaria in Mailand konnte die RMS eins der traditionsreichsten und angesehensten Gymnasien in der Handels- und Modemetropole Mailand als Partnerschule gewinnen. Seit Oktober 2011 werden regelmäßig Austauschfahrten durchgeführt, in denen die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse in der Praxis angewendet werden können.
Auch zahlreiche Kursfahrten führen immer wieder nach Italien.
Neben dem dreistündigen wöchentlichen Unterricht Italienisch bietet unsere Schule ab der E-Phase eine CELI-AG mit einer Wochenstunde an. Die Italienisch - Zertifikate CELI der Universität Perugia werden vom italienischen Bildungsministerium und Außenministerium und vom Europarat anerkannt. Damit können Italienischkenntnisse offiziell nachgewiesen werden, z.B. für Beruf, Studium, Behörden. Da die RMS im Jahre 2013 von der Universität Perugia als offizielles Prüfungszentrum anerkannt worden ist (eine Ehre, die sonst meistens nur Universitäten oder Istituti di Cultura Italiana zuteilwird), können die Schüler/innen die Prüfung an unserer Schule ablegen. Darüber hinaus bietet die Teilnahme an der AG die Möglichkeit, Italienisch als Abiturfach zu wählen, denn die Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an einem 4-stündigen Unterricht.

Dott. Aurora Presti-Ritz


universitaet_perugia_1Unsere Schule ist von der Universität Perugia als offizielles Prüfungszentrum der CELI-Zertifikate  (das Äquivalent von Cambridge certificates und den Zertifikaten des Goethe Instituts) anerkannt worden.

Das ist eine Ehre, die sonst meistens nur Universitäten oder Istituti di Cultura Italiana haben.

Außerdem bieten wir in diesem Schuljahr drei Arbeitsgemeinschaften an, um die Schüler der Oberstufe auf die Prüfung vorzubereiten.
Hier die wichtigen Daten dazu:
CELI Sprachzertifikat Italienisch
Presti-Ritz, Dott. Aurora

Jgst. 10: Donnerstag, 7. St., Raum A010
Jgst. Q1/2: Mittwoch, 9. St.; Raum A 112
Jgst. Q3/4: Dienstag, 10. St.; Raum A 212

 

Seite der CELI-AG

Profil des Faches Griechisch

Die Rabanus-Maurus-Schule ist die einzige Schule in der Region, die den Schülern die Möglichkeit bietet, Griechisch zu erlernen.

Das Fach Griechisch wird von der Jahrgangsstufe 8-13 mit drei Wochenstunden unterrichtet. Es kann als Wahlpflichtkurs gewählt werden und in der Oberstufe als Grundkurs fortgeführt werden. Es besteht die Möglichkeit, Griechisch als schriftliches oder mündliches Abiturprüfungsfach zu wählen.

Das Graecum, das Voraussetzung für verschiedene Studienfächer ist, wird demjenigen auf dem Abiturzeugnis bescheinigt, der am Ende der Jahrgangsstufe 12 eine positive Note erreicht hat.

Gegenstand des Griechischunterrichts sind die Kultur und Sprache der Griechen, deren Kulturgeschichte in den Bereichen der Literatur, der Architektur, der bildenden Kunst, der Philosophie und des Theaters Europa entscheidend geprägt hat.

Der Unterricht in der altgriechischen Sprache eröffnet auch den sprachlichen Zugang zum Neugriechischen.

Das Fach bietet jedem Schüler eine Studienreise nach Griechenland, um während einer Rundreise den antiken Zeugnissen an Originalschauplätzen zu begegnen.

Die Schüler nehmen ein- bis zweimal an den sog. Philhellenia teil, einem landesweiten Treffen von Griechischschülern aus ganz Hessen mit dem Ziel, sich in Projekten mit der Antike auseinanderzusetzen und einen Austausch zwischen den Schülern zu ermöglichen.

Projekte

News | Griechisch

Eine Reise durch die Antike

griechenlandfahrt2018a16.10.2018 | Für viele Schülerinnen und Schüler aus der 10. Jahrgangsstufe (G9) und der Einführungsphase war die Griechenlandreise, die vom 21.09.2018 bis zum 02.10.2018 andauerte, das Highlight der Unterrichtseinheit Alt Griechisch. Die Rundreise sollte uns die antike griechische Kultur näherbringen.

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Philhellenia in Marburg

philhellenia2017_00415.09.2017 | Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihren Griechisch-Lehrkräften an den Philhellenia teil. Die Philhellenia sind ein Altgriechisch-Projekttag, die in diesem Jahr vom Marburger Gymnasium Philippinum ausgerichtet wurde.
| Zeitungsbericht
| Bildergalerie

 

 

 

Profil des Faches Französisch (G9)

An unserer Schule wählen die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse den verpflichtenden Wahlunterricht (WU). In diesem Rahmen wird Französisch als dritte Fremdsprache angeboten und mit drei Stunden pro Woche unterrichtet.

Da alle Kinder unserer Schule ab der fünften oder sechsten Klasse Latein lernen, ist es sinnvoll, auf diese Grundlage der „Muttersprache“ der romanischen Sprachen zurückzugreifen und sie für den Erwerb einer modernen romanischen Sprache nutzbar zu machen. Die romanischen Sprachen können füreinander als „Brückensprachen“ dienen: Wer Lateinkenntnisse hat, kennt bereits grundlegende Grammatik- und sehr weite Wortschatzbereiche des Französischen. Zudem erwirbt der Französischlerner eine ausgezeichnete Basis und Kompetenzen, z.B. Lesefähigkeit,  für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen wie beispielsweise Spanisch und Italienisch. Französisch ist die Sprache unseres wichtigsten Partners in Politik und Handel. Das deutsch-französische Handelsvolumen ist größer als das zwischen Deutschland und den USA. Frankreich und Deutschland sind im Partnerland über Tausende von großen und mittelständischen Unternehmen präsent. Zudem ist Französisch Amtssprache in Belgien, Luxemburg, der Schweiz, in Kanada und in großen Teilen Afrikas. Französischkenntnisse verbessern Berufschancen.

Methodisch wird Französisch etwa wie Englisch eingeführt. Seine besondere Eigenart ist jedoch der größere Formenreichtum, besonders im geschriebenen Französisch. Lese- und Hörtexte, Übungen und Rollenspiele sind grundlegende Bestandteile des Unterrichts.

Neben dem dreistündigen wöchentlichen Unterricht Französisch bietet unsere Schule ab der E-Phase eine Vertiefung in Form einer DELF-AG mit zwei Wochenstunden an. Das DELF - Diplôme d'études en langue française - ist ein offizielles und weltweit anerkanntes Diplom, das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird und das Niveau der französischen Sprachkenntnisse bescheinigt. Es wird in französischen Universitäten anerkannt und gilt lebenslang. Alle verschiedenen Stufen dieses Sprachdiploms können an unserer Schule erworben werden.

OStR Marcel Zirpins

| Bilder von Austauschfahrten mit unserer Partnerschule in Maubeuge

 

Profil des Faches Englisch (G9)

Im beginnenden 21. Jahrhundert hat sich Englisch de facto als die lingua franca (Ver-kehrssprache) schlechthin etabliert und so gibt es quasi keine Berufsfelder mehr, in denen solide Englischkenntnisse nicht vorausgesetzt werden, wobei im Zeitalter der Globalisierung nicht nur die Beschäftigung mit der „fremden“ Sprache an sich, sondern auch mit den Ei-genheiten der jeweiligen fremdsprachigen Zielkultur zunehmend an Bedeutung gewinnt. Beides zu verknüpfen ist Ziel und Anspruch des Englisch-Unterrichts zugleich.     
Das Fach Englisch wird dabei an der Rabanus-Maurus-Schule wahlweise als erste oder zweite Fremdsprache unterrichtet. Schüler, die Englisch als erste Fremdsprache wählen, beginnen ab dem fünften Schuljahr mit dem vollen Stundenpensum, während Schüler, die Englisch als zweite Fremdsprache belegen, in der fünften Klasse zunächst eine Brücken-stunde Englisch erhalten, in der die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse gefestigt und vertieft werden, um schließlich in der sechsten Jahrgangsstufe den Englisch-Unterricht in vollem Stundenumfang aufnehmen zu können.
Für Schüler mit Förderbedarf im Fach Englisch richtet die Rabanus-Maurus-Schule ab Klas-se 7 zudem regelmäßig spezielle Förderkurse ein, die von den betreffenden Schülern je-derzeit auf freiwilliger Basis besucht werden können, um ihre Leistungen im Fach Englisch zu verbessern.
Der Englischunterricht im Klassenverband endet in der 11. Klasse. In der Qualifikations-phase (Jahrgangsstufe 12 und 13) ist Englisch ein Wahlfach. Die Schülerinnen und Schüler können Englisch wahlweise als Grund- oder Leistungskurs belegen oder auch durch eine andere Fremdsprache ersetzen.
Die Rabanus-Maurus-Schule pflegt zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland, die es interessierten Schülern ermöglichen, die neu erlernte Sprache auch außerhalb des Klas-senzimmers in originaler Begegnung mit Gleichaltrigen anderer Länder anzuwenden. Seit Frühjahr 2010 besteht an der Rabanus-Maurus-Schule beispielsweise ein Austauschpro-gramm mit der Rilke-Schule in Anchorage (Alaska, USA). Darüber hinaus bestehen auch Partnerschaften mit Schulen in Ungarn, Polen, Italien, China, Israel und den Niederlanden, wobei die Verständigung hier ebenfalls häufig unter Anwendung der englischen Sprache erfolgt.
Eine weitere Möglichkeit zur Anwendung und Vertiefung der erworbenen Englisch-Kenntnisse stellt die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Bilingualer Geschichtsunterricht“ dar. In dieser jährlich angebotenen AG werden in Anbindung an den regulären Geschichtsunter-richt historische Themen in englischer Sprache behandelt. Hierbei können die Schülerinnen und Schüler mit authentischen Materialien wie englischsprachigen Quellen oder Darstellun-gen arbeiten.
Ab dem Schuljahr 2014/15 bietet die Rabanus-Maurus-Schule für Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse (bzw. Klasse 10 bei G8-Schülern) den Erwerb des Cambridge Certificate an, welches als international anerkannter Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse insbe-sondere bei Bildungseinrichtungen im Ausland und global agierender Unternehmen zuneh-mend an Bedeutung gewinnt.

Projekte in Berichten und Bildern

Novels for the Classroom
Juni 2012
Ein Romankatalog mit Empfehlungen der Englischlehrer für das schulische und private Lesen. In einer übersichtlichen Tabelle sieht man auf einen Blick, worum es in den Romanen geht und für welche Jahrgangsstufe sie geeignet sind. Eine hervorragende Möglichkeit sein Englisch aufzubessern - und das mit Spaß!
Romankatalog

Zur Zeit erlebt die schon so oft totgesagte Sprache Latein wieder einmal eine Renaissance.
Die Schülerzahlen mit erster Fremdsprache Latein steigen kontinuierlich an. Im Schuljahr 2013/2014 haben über 30 neue Sextanerinnen und Sextaner für Latein als erste Fremdsprache entschieden.

Profil der Faches Latein

Das Fach Latein hat an der Rabanus-Maurus-Schule eine lange Tradition und wird von der Klasse 5 bis zur Klasse 13 unterrichtet.
Die Rabanus-Maurus-Schule ist die einzige Schule in der Region, die das Fach Latein ab der fünften Klasse anbietet. Alle Schüler, die nicht in der fünften Klasse Latein wählen, bekommen in der sechsten Klasse Latein. Der Lateinunterricht im Klassenverband endet in der 11. Klasse.
In der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12 und 13) ist Latein ein Wahlfach. Durch die Wahlen der Schüler kommen regelmäßig Grundkurse und Leistungskurse zustande.
Die Rabanus-Maurus-Schule ist vom Bildungswert der lateinischen Sprache überzeugt, so dass das Fach Latein an dieser Schule den Rang einer gymnasialen Basis-Sprache einnimmt, auf deren Grundlage sich im weiteren Verlauf das Erlernen der neueren Sprachen entfaltet.
Gegenstand des Lateinunterrichts ist die Beschäftigung mit der lateinischen Sprache, der lateinischen Literatur und Kultur sowie mit deren Wirkungsgeschichte.
Denjenigen Schülern, die den Lateinunterricht am Ende der 11. Klasse mit einer positiven Note (glatt ausreichend) abschließen, werden durch das sogenannte Latinum Kenntnisse in der lateinischen Sprache bescheinigt, die von den Hochschulen als Voraussetzung für zahlreiche Studiengänge verlangt werden.
Folgende außerunterrichtliche Aktivitäten können die Schüler im Laufe der Lernjahre erleben: eine Erlebniswanderung am Limes samt Germanenüberfall und Saalburgbesuch, einen „Tag der Antike“, einen internationalen Übersetzungswettbewerb im Geburtsort von Cicero (Leistungskurs), eine Studienreise nach Rom (Leistungskurs).

Bernd Mersmann
 

Deutsch versteht sich seiner vielfältigen Verknüpfungen wegen als Leitfach der Schule. Dabei reichen die Auswirkungen von einem reflektierten Sprachgebrauch über die Unterstützung des Fremdsprachenerwerbs bis hin zur präzisen Benennung und Beschreibung von Vorgängen in den Naturwissenschaften. Neben dem Erwerb der grammatikalischen und rechtschreiblichen Fähigkeiten, die vermehrt in der Unterstufe einen Schwerpunkt bilden, stehen aber von Beginn an die Aufsatzerziehung sowie die Heranführung an Literatur und der sinnvolle Umgang mit Medien. So werden in allen Jahrgängen neben literarischen Kurzformen auch komplexere Werke (Romane, Dramen) gelesen, deren literaturhistorische Relevanz mit zunehmendem Alter steigt. Die gedankliche Durchdringung von Literatur findet immer stärker einen Ausdruck in der Analyse, aber auch in der produktiven Auseinandersetzung mit Vorlagen. Ergänzend zur Beschäftigung mit Literatur wird zunehmend die Medienkompetenz gestärkt, indem z.B. Aspekte der Filmsprache erarbeitet werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist neben der Rhetorik, die vor allem in Form der Debatte gepflegt wird, die Beschäftigung mit dem Medium Zeitung.
Alle Schüler absolvieren im Rahmen des Abiturs eine Prüfung in Deutsch, die schriftlich oder mündlich gehalten werden kann.
Neben dem reinen Unterricht findet eine Vielzahl weiterer Projekte statt, z.B. der Lesewettbewerb, Dichterlesungen in der Schule oder an außerschulischen Lernorten, Theaterfahrten, Jugend debattiert, eigene Theateraufführungen, Teilnahme an Wettbewerben, …

[Christoph Röder]