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Profil des Faches Philosophie

Das Unterrichtsfach Philosophie ist in der gymnasialen Oberstufe ein neu beginnendes Fach, das nur von Schülerinnen und Schülern zusätzlich gewählt werden kann, die das Fach Religion belegen. An der Rabanus-Maurus-Schule wird Philosophie als Grundkurs angeboten und kann als drittes, viertes oder fünftes Abiturprüfungsfach gewählt werden.

Inhaltlich befasst sich das Fach  mit „letzten Fragen“, mit den Grundvoraussetzungen oder Prämissen unseres Seins, Handelns und Denkens, die sich in unserer Lebenspraxis nicht immer direkt und selbstreflektierend stellen.
Im Übergang der jugendlichen Lernenden hin zur Lebens- und Berufswelt der Erwachsenen will das Fach Orientierung bieten. Es versucht Antworten zu geben auf die klassischen Fragen der Philosophie und will gleichzeitig philosophisches Fragen fördern.
Der Unterricht will so einen Zugang zur Welt der Lernenden schaffen und strebt Diskurs, Kontinuität und eine Haltung der Offenheit als wesentliche fachspezifische Ziele an.

Die Reflexion über ein tragfähiges und sinnstiftendes Lebenskonzept sowie über Individualität und Freiheit für die persönliche Lebensgestaltung stellt unter der Bedingung komplexer werdender Lebensstrukturen eine besondere Herausforderung im schulischen Alltag dar. Mit dem Eintrittdes Menschen in die Vielschichtigkeit der Strukturen wird die selbstorientierende Reflexion des Individuums auch in Hinblick auf die Gesellschaft zu einer schulischen Aufgabe.
Im Zentrum des Fachs Ethik/Philosophie stehen die folgenden Themen: Einführung in die Philosophie, Grundfragen der Moralphilosophie, Staats- und Geschichtsphilosophie, Erkenntnis und Wissenschaft,Frage nach dem Bewusstsein des Menschen, sowie Kunstphilosophie und Ästhetik.

Aufgrund der inhaltlichen Parallelen zu anderen Fächern erfolgt die Auseinandersetzung mit den Themen im Sinne vernetzten Lernens unter Rückgriff auf Erkenntnisse verschiedener Wissenschaften.
Im Unterricht üben die Schülerinnen und Schüler dazu den Umgang mit komplexen Fragestellungen und nutzen geeignete Kommunikations- und Interaktionsformen, um sich mit verschiedenen Konzepten der Selbst- und Weltdeutung befassen zu können
Beim Erwerb von überfachlichen Kompetenzen in der gymnasialen Oberstufe kommt dem Fach eine besondere Bedeutung zu, da es zur Entwicklung von Wertebewusstsein,zivilgesellschaftlichem Engagement, demokratischen, personalen und sozialen Basisfähigkeiten sowie sprachlichen und wissenschaftspropädeutischen Kompetenzen beiträgt.

Grundlage: Kerncurriculum Philosophie

News | Philosophie

Erfolg beim Landeswettbewerb philosophischer Essay

Es_Wettbewerb_Henkel_201801.02.2018 | Die SchülerInnen unserer Philosophie-/Ethikkurse haben erfolgreich am Landeswettbewerb philosophischer Essay teilgenommen. Finn Limpert (E-11a) hat mit seinem Essay zur Frage „Sind gute Argumente erfolgreich?“ den ersten Platz in Hessen belegt. Eine weitere hervorragende Platzierung erreichte Chiara Maria Hack (Q3C), deren Essay den dritten Platz erreichte. Außerdem erhielten die Texte von Thorge Paschek (Q3A) und Maris Leibold (Q3A) einen Platz unter den zehn besten Essays. Weiterlesen...

Profil des Faches Religion

Bei allen Unterschieden, die in der Vermittlung einzelner konfessionsspezifischer Inhalte eine Rolle spielen mögen, kristallisieren sich doch sehr viele Gemeinsamkeiten der Fächer „Katholische Religion“ und „Evangelische Religion“ heraus.
Der Religionsunterricht führt ein in christliches Denken und Urteilen, Handeln und Leben. Damit leistet das Fach Religion insofern einen besonderen Beitrag zum allgemeinen Bildungsauftrag der Schule, als es letztlich Handlungskompetenz in ethischer Verantwortung anstrebt und Grundwerte wie Toleranz, Empathie, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliches Engagement vermittelt. Dies beinhaltet unter anderem auch, dass die christlich-europäische Tradition, die kulturelle Prägung unserer Gesellschaft durch das Christentum, die Kirche in ihrer historischen und aktuellen Entwicklung und der interreligiöse Dialog in den Blick genommen werden.
Das Fach Religion wird an der Rabanus-Maurus-Schule in den Jahrgangsstufen 5 bis Q1/2 zweistündig und in Q3/4 dreistündig unterrichtet. Während es in Katholischer Religion in den Jahrgangsstufen 5 bis Einführungsphase im Klassenverband unterrichtet werden kann, findet es in Evangelischer Religion klassenübergreifend statt.
Wesentlicher Bestandteil des Schullebens sind an der Rabanus-Maurus-Schule die gemeinsam gefeierten Ökumenischen Gottesdienste zu den besonderen Anlässen im Schuljahr wie Schuljahresbeginn und -ende, Sextaneraufnahme, Patronatsfest, vor Beginn der Weihnachts- und Osterferien, usw.
An den katholischen Festen des Kirchenjahres wie Allerheiligen und Aschermittwoch finden Eucharistiefeiern in der Schule statt. Zusätzlich wird einmal im Monat jeweils für eine bestimmte Jahrgangsstufe ein katholischer Gottesdienst angeboten.
Die evangelischen Schülerinnen und Schüler haben am Reformationstag und am Aschermittwoch zusätzlich die Möglichkeit, einen evangelischen Gottesdienst in der Christuskirche zu besuchen.
In der Qualifikationsphase Q3 finden jedes Jahr vor Beginn der Abiturprüfungsphase in den einzelnen Religionskursen „Tage religiöser Orientierung“ statt. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich vor der oft als anstrengend und belastend empfundenen Zeit der Abiturprüfungen noch einmal zu sammeln. Außerdem können in dieser Zeit für die Zukunft anstehende Entscheidungen besprochen und reflektiert werden. Nicht zuletzt erweisen sich diese „Besinnungstage“ als wichtig für das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer gemeinsamen Schulzeit.
Die Rabanus-Maurus-Schule unterstützt mit Spenden und Kollekten das Projekt „Arco Iris“, das Straßenkindern in Bolivien neue Lebensperspektiven bietet.

News | Religion

Vortrag zum Thema Organspende

Organspende_Leister_201927.5.2019 | Am 24.05.2019 hielt Johannes Leister (Abiturjahrgang 2005), Arzt für Kinderheilkunde in Regensburg, vor den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 einen Vortrag zum Thema „Organspende“. In seiner aufschlussreichen Präsentation informierte er zunächst über die Möglichkeiten der Lebendorganspende. Des Weiteren problematisierte er die Frage nach dem Hirntod und die Möglichkeiten der postmortalen Organentnahme.

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Schuljahresauftaktgottesdienst „Im Netz“

gottesdienst_2018a14.08.2018 | In der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien begingen die Schülerinnen und Schüler in der Aula des Domgymnasiums traditionell einen ökumenischen Schuljahresauftaktgottesdienst, der von Pfarrer Christian Schmitt und Schulpfarrerin Ivona Linhart zelebriert wurde. Unter dem Motto „Im Netz“ hatten sich bereits im Vorfeld Schülerinnen und Schüler der 6d zusammen mit den Religionslehrerinnen Monika Meusling, Barbara Wehner-Galle sowie Philipp Schubert Gedanken gemacht, um den Gottesdienst zu gestalten.

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Die Frage nach dem Menschen und seiner Verantwortung

alfa_logo_religion2018030202.03.2018 | Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Frage nach dem Menschen und seiner Verantwortung“ fand am 27.02.2018 eine Informationsveranstaltung für die Oberprima zum Thema „Schwangerschaftsabbruch“ statt. Die Veranstaltung war von Elisabeth Seifert, ehemalige Schülerin und Abiturientin des Jahrganges 2015, initiiert worden.

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„Warum gibt es Leid?“ – Exkursion der Religionskurse

religionskurse_exkursion2018012626.01.2018 | Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Theodizee – Die Frage nach dem Leid“ besuchten die Religionskurse der Q3 am 23.01.2018 eine Vorlesung an der Theologischen Fakultät Fulda. Der Dogmatiker Prof. Georg Predel, Prorektor der ThF Fulda, begrüßte die Schüler im historischen Auditorium Maximum. Bereits dieser ehrwürdige Rahmen verlieh der Veranstaltung, die in Kooperation mit der ThF Fulda durchgeführt wurde, ein akademisches Flair.

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Von Luthers Gewittererlebnis bis zum Heiligenquartett

projekttag_reformation2017_00602.11.2017 | Aus Anlass des besonderen Feiertages zum 500. Reformationsjubiläum veranstalteten die katholischen und evangelischen Religionslehrerinnen und -lehrer der Rabanus-Maurus-Schule unter Federführung der Schulpfarrerin Ivona Linhart am 30. Oktober 2017 mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 einen Projekttag zum Thema „Reformationstag und Allerheiligen“. Ziel der Aktion war es mehr über die kirchlichen Feiertage zu erfahren und sich deren Hintergründe zu erschließen.
| Presseartikel Osthessennews (2.11.2017)
| Presseartikel Fuldaer Zeitung (16.11.2017)
| Bildergalerie
| Projektvideo

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Hoch hinaus - Gottesdienst zum Schuljahresbeginn

22.08.2017 | Am heutigen Dienstag, 22.08.2017, feierte die Schulgemeinde einen ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresbeginn unter dem Motto „Hoch hinaus!“, der von den beiden Religionslehrern Herr Götz und Herr Kleber gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 7c und E10b vorbereitet und von Schulpfarrerin Ivona Linhart und Alexander Best zelebriert wurde.

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Profil des Faches Politik & Wirtschaft

Der Fachbereich vermittelt den Schülern einen Einblick in die Grundlagen der  Politik und Wirtschaft, um sie zu mündigen politischen Bürgern zu erziehen. Neben der fachlichen Arbeit findet in der Stufe 9 ein Betriebspraktikum statt, welches in Powi vor- und nachbesprochen wird. Das Ziel dieses Praktikums ist es, den Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt zu vermitteln.
In der Stufe 7 wird ein Projekt zum Thema „Cybermobbing / Umgang mit dem Internet“ durchgeführt. Die Schüler sollen so zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium und mit anderen, denen sie in sozialen Netzwerken begegnen, angeleitet werden. Dieses Projekt wird von externen Experten unterstützt, die auf Fragen von Eltern und Schülern eingehen und Hilfestellung geben können.  
Das Fach Politik und Wirtschaft stellt in allen Jahrgängen eine Verbindung zwischen schulischer und gesellschaftlicher Welt her, da das Leben der Schüler auch von politischen Entscheidungen berührt wird. Um diese Verbindung noch zu verdeutlichen arbeitet die Rabanus-Maurus-Schule mit externen Partnern zusammen.

News | Politik & Wirtschaft

Vortrag zum Thema „Politischer Extremismus heute“

Vortrag_Politischer_Extremismus2019a27.6.2019 | Am Dienstag, dem 17.6.2019, fand in der Aula der Rabanus-Maurus-Schule ein Vortrag des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen statt. Thema waren die unterschiedlichen Arten des Extremismus im 21. Jahrhundert. In seiner Einleitung wies Studiendirektor Michel darauf hin, dass die Schülervertretung sich aus aktuellem Anlass einen solchen Vortrag gewünscht habe. Die Schulleitung habe dieses Anliegen gerne aufgegriffen, zumal die Extremismus-Prävention an Schulen ein hoch aktuelles und zunehmend wichtiges Thema sei.

Klasse 10b bei der Firma Franz Carl Nüdling

FZ_2019051603.06.2019 | „Schule macht Wirtschaft – Wirtschaft macht Schule“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der IHK Fulda, der Fuldaer Zeitung und dem Schulamt Fulda. Seit einigen Jahr ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern ortsansässige Unternehmen zu erkunden und sich mit diesen auseinander zu setzen. In diesem Rahmen besuchte am 28.02.2019 die Klasse 10b unserer Schule die Firma FCN, um Eindrücke und Informationen zu sammeln, die dann als von den Schülerinnen und Schülern erarbeitete Seite in der Fuldaer Zeitung veröffentlicht wurden.
| Presseartikel (Fuldaer Zeitung vom 16.5.2019)

Bundesbank und Europäische Zentralbank

vortrag_simon_vogel_201923.02.2019 | Simon Vogel, ehemaliger Schüler des Domgymnasiums, referierte am 21.02.2019 vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q4 über die Aufgaben von Bundesbank und Europäischer Zentralbank. Der Abiturient aus dem Jahrgang 2013 begann noch im gleichen Jahr seines Abiturs ein duales Studium an der Hochschule der Deutschen Bundesbank in Hachenburg. Seit dem Jahr 2016 arbeitet er als Bankenaufseher in der Aufsicht über Finanzmarktinfrastukturanbieter bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main, wo er zudem im Jahr 2018 an der Goethe Business School ein Masterstudium begann.

Chinas Aufstieg zur Weltmacht aus europäischer Perspektive

China_Vortrag_Alpermann201813.12.2018 | Mit der Feststellung, dass „China in jedermanns Tasche“ sei, eröffnete Prof. Dr. Björn Alpermann seinen Vortrag zum Thema „Chinas Aufstieg zur Weltmacht aus europäischer Perspektive“ am 12. Dezember in der Aula der Rabanus-Maurus-Schule, die mit den Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphasen 1 und 3 sowie deren Geschichts- und Politiklehrkräften gut besetzt war. Der China-Forscher, der an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg den Lehrstuhl für „Contemporary Chinese Studies“ innehat, spielte damit auf die Smartphones der Schülerinnen und Schüler an, deren Elektronik – unabhänhgig vom Hersteller – in China produziert wird. Diese Tatsache verwundert nicht, ist doch China seit der wirtschaftlichen Öffnung in den 1980er Jahren in atemberaubendem Tempo nach den USA zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen.
| Bildergalerie (Fotos: Christian Redweik)

Vortrag zur Verfassungsänderung für die Q1 und Q3

Vortrag_Dr_Schuetz_20181001.11.2018 | Unter dem Titel „Änderung der hessischen Verfassung 2018 - sollen wir die wollen?“ referierte im Vorfeld der Volksabstimmung zur Verfassungsänderung Dr. iur. utr. Carsten Schütz, Direktor des Sozialgerichts in Fulda und ehemaliger Schüler des Domgymnasiums, am 15. und 25.10.2018 vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen Q1 und Q3.

Bundespreise beim „Europäischen Wettbewerb 2018“

europaeischer_wettbewerb_powi2018092121.09.2018 | Beim 65. Europäischen Wettbewerb 2018 zum Thema „Denk mal – worauf baut Europa?“ haben Tizian Größl, Tommy Schel und Niklas Seifert Bundespreise gewonnen. Ihre Arbeit zum Modul 3-2 „Aussterbende Berufe“ beschäftigte sich mit dem Beruf und der Tätigkeit des Köhlers. Nach der Preisverleihung Anfang Mai im Hessischen Landtag in Wiesbaden, fand am 19.09.2018 nun auch die regionale Siegerehrung im Stadtschloss Fulda statt. Hier nahmen die Gewinner weitere Preise aus den Händen von Stadtbaurat Daniel Schreiner und Stephan Büttner, Vorsitzender des Kreisverbandes Fulda-Hünfeld e.V. der Europa-Union Deutschland, entgegen. Holger Götz
| Link zum Presseartikel (Osthessennews vom 19.09.2018)
| Link zum Presseartikel (Osthessenzeitung vom 19.09.2018)

LK Politik und Wirtschaft in Leipzig

pw_lk_exkursion20180907.09.2018 | Am Freitag, dem 09. September 2018, trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft der Q3 mit Herrn Bauer pünktlich um 8:00 Uhr vor dem Bahnhof in Fulda und waren bereit, ihre Reise nach Leipzig mit der Bahn anzutreten. In Leipzig angekommen, wartete bereits gutes Wetter und Gunter Weißgerber, unser Zeitzeuge auf uns. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Redner der Montagsdemonstrationen in Leipzig führte uns zuerst auf den Augustusplatz vor der Oper Leipzig.

Bundespreise bei Europäischem Wettbewerb

europaeischer_wettbewerb_2018062827.06.2018 | Beim 65. Europäischen Wettbewerb 2018 zum Thema „Denk mal – worauf baut Europa?“ haben Tizian Größl, Tommy Schel und Niklas Seifert (alle 10d) Bundespreise gewonnen. Ihre Arbeit zum Modul 3-2 „Aussterbende Berufe“ beschäftigte sich mit dem Beruf und der Tätigkeit des Köhlers. Am 07.05.2018 nahmen die Schüler ihre Preise aus den Händen von Landtagspräsident Norbert Kartmann in Wiesbaden entgegen. Begleitet wurden sie von Herrn Götz.

Zeitungsprojekt der 10c

FZ_2018053030.05.2018 | Die Klasse 10c nahm mit ihrem Powi-Lehrer René Bauer am Wettbewerb "Wirtschaft macht Schule - Schule macht Wirtschaft" teil. In Kooperation mit der IHK und der FZ erlebten unsere Schülerinnen und Schüler das moderne Speditionswesen am Beispiel der John Spedition GmbH aus erster Hand.
| Presseartikel (Fuldaerzeitung 30.05.2018)

Profil des Faches Geschichte

Als eine der ältesten Schulen Deutschlands pflegt die Rabanus-Maurus Schule die Verbundenheit mit der eigenen Schultradition.
Vor diesem Hintergrund liegt ein besonderes Augenmerk des Fachbereichs Geschichte auf der Regionalgeschichte. Hierzu zählen z.B. der Museumstag in der Sekundarstufe I, der schwerpunktmäßig Lokal- und regionalgeschichtliche Aspekte zum Inhalt hat, und Exkursionen zur Mahn- und Gedenkstätte Point Alpha. Weiterhin besitzt die Schule ein Archiv mit Dokumenten zur Schulgeschichte. Darin findet sich eine Vielzahl von Dokumenten, die nach und nach digitalisiert werden und im Geschichtsunterricht Anwendung finden können.
Auch während der jährlich stattfindenden Schüleraustausche finden sich Programmpunkte mit regional- und nationalgeschichtlichen Schwerpunkten.
Um Geschichte erfahrbar zu machen und entdeckendes Lernen zu fördern, finden gemäß Lehrplan Exkursionen zur Gedenkstätte Buchenwald und zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg statt. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit den Gedenkstättenpädagogen durchgeführt und im Fachunterricht vor- und nachbereitet. Darüberhinaus werden regelmäßig zusätzliche Projekte angeboten, um Unterrichtsinhalte zu vertiefen, wobei v.a. die Neuen Medien genutzt werden.
Die Geschichtslehrerinnen und –lehrer bewerben und unterstützen die Teilnahme an Geschichtswettbewerben. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden während der Durchführung ihrer Projekte individuell betreut.
In regelmäßigen Abständen präsentiert der Fachbereich, Plakatausstellungen zur Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, die auch im Geschichtsunterricht eingebunden werden können.
Im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften haben zudem die Schüler und Schülerinnen, die Möglichkeit im bilingualen Unterricht ihre Sprachkompetenz im Fach Geschichte zu trainieren und Inhalte des Geschichtsunterrichtes zu vertiefen.
Somit wird dem Fach Geschichte, das von der Quarta an bis zum Abitur durchgehend unterrichtet wird, ein hoher Stellenwert im Schulalltag beigemessen.

News | Geschichte

Geschichtswettbewerb der Körber Stiftung

geschichtswettbewerb_hack_201917.06.2019 | Der Geschichtswettbewerb der Körber Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ist schon etwas Besonderes. Der diesjährige Wettbewerb war unter dem Thema: „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“. Die Schülerin Penelope Hack aus der Klasse 11c des Domgymnasiums hat dieses Jahr daran teilgenommen und sich unter anderem mit dem in Fulda bekannten Opfer der Diktatur des Nationalsozialismus Pfarrer Konrad Trageser beschäftigt.
| Pressebericht (Osthessenzeitung vom 12.6.2019)

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Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald

buchenwald2019_a03.06.2019 | Auch in diesem Jahr besuchte die Jahrgangsstufe 10 im Rahmen des Curriculums für das Fach Geschichte die Gedenkstätte Buchenwald, eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden während der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel der Exkursion ist es, den Schülerinnen und Schülern durch die intensive Auseinandersetzung mit der Unterdrückung und Vernichtung politisch Andersdenkender und rassisch Verfolgter den zentralen Wert der Menschenwürde zu verdeutlichen und sie im Geist der Völkerverständigung zu erziehen.

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Siegfried Wittenburg referierte am 19.10.2018

wittenburg20180124.10.2018 | Die Erinnerung an und die Aufarbeitung der DDR-Geschichte stand und steht oftmals hinter der Beschäftigung mit dem sperrigen Erbe des Nationalsozialismus zurück. Der Vorsitzende der „Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur“, Markus Meckel, beklagte im Oktober 2018 eine westdeutsche Ignoranz in Bezug auf die Geschichte der DDR. Sie werde im Westen nach wie vor weitgehend als Regionalgeschichte des Ostens angesehen, mit der man als Westdeutscher wenig zu tun habe.

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Exkursion zum Reichsparteitagsgelände

Nuernberg2018a22.08.2018 | Noch heute zeugen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Süden Nürnbergs gigantische Baureste vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten am 16.08.2018 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q3 das in der unvollendet gebliebenen, für 50.000 Menschen ausgelegten Kongresshalle angesiedelte Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.

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Buchenwald-Exkursion 2018

Buchenwald20180128.05.2018 | „Wie konnte so etwas geschehen?“ – Diese und weitere Fragen wurden am 22. sowie 23.05.2018 während der jährlichen Exkursion der Jahrgangsstufe 10 (G9) sowie 9 (G8) des Domgymnasiums in die Gedenkstätte Buchenwald mehrfach gestellt und sehr intensiv von den Schülerinnen und Schülern, den pädagogischen Betreuerinnen sowie den begleitenden Lehrkräften diskutiert.

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Leben in der Utopie. Der Alltag in einem verschwundenen Staat

wittenburg_2017_0911.09.2017 | Die „gute alte Zeit“ ist eine wohlige Erinnerung an eine Vergangenheit, über die sich der Nebel des Vergessens und der Verklärung gelegt hat: Probleme erscheinen in der Retrospektive gering, die eigenen Erlebnisse hingegen schön und bewegend. Die „gute alte Zeit“ ist auch eine Flucht aus der Wirklichkeit in die Geborgenheit einer scheinbar heilen Vergangenheit. Gleichzeitig birgt diese Weichzeichnung der früheren Zeit auch Gefahren. Auch über Unrecht und Diktatur legt sich die Patina der „guten alten Zeit“.
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Exkursion zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

nuernberg20170130.08.2017 | In Fulda war es am Morgen noch etwas wolkenverhangen, als wir uns am 22. August 2017 mit den Geschichtskursen auf den Weg nach Nürnberg machten. Dort präsentierte uns das Wetter jedoch einen nahezu wolkenlosen, blauen Himmel. Wir hatten also Glück mit unserem Reisetag, denn wir wollten uns mit unseren Geschichtskursen das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg anschauen. Da diese Exkursion zu großen Teilen im Freien, rund um den Dutzendteich stattfindet, waren wir froh über das gute Wetter. Dieses Jahr waren wir mit vier Geschichts-Grundkursen der Q3 (von Herrn Croon, Herrn Elm, Herrn Galle und Herrn Michel) unterwegs.

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Profil des Faches Erdkunde

Das Fach Erdkunde setzt sich aus den vom griechischen Wort „Geographie“ (auch Geografie, griechisch γεωγραφία geographia) abgeleiteten Begriffsbestimmungen „die Welt beschreiben bzw. erklären“ zusammen und vermittelt eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Planeten Erde. Schon Immanuel Kant (1724-1804) schreibt: „Die Geographie vertritt das Reisen und erweitert den Gesichtskreis. Sie macht uns zu Weltbürgern und verbindet uns mit den entferntesten Nationen. Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als Geographie.“ In diesem Sinne will auch die Fachschaft Erdkunde des Domgymnasiums gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auf Reise gehen, um die komplexen Vorgänge in und auf der Erde zu verstehen. In der heutigen globalisierten Welt ist es wichtig, die Wechselbeziehungen vom menschlichen Leben und von räumlichen Gegebenheiten zu vermitteln, aber auch aktuelle, geographisch relevante Phänomene, wie zum Beispiel Klimawandel, Erdbeben, Vulkanismus, Hochwasser und Bevölkerungsentwicklung genau zu betrachten und zu untersuchen.
Erdkunde wird derzeitig für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich von der Klasse 5 bis zur Klasse 8 unterrichtet. Eine Besonderheit am Domgymnasium ist, dass interessierte Schülerinnen und Schüler in der neunten Klasse ihr erdkundliches Wissen im Fach Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ökologie-Erdkunde erweitern und intensivieren können. Themen wie Bodengeographie, Landwirtschaft, Verstädterungsgeographie in Kombination mit der Dienstleistungs- und Hydrogeographie bilden hier Schwerpunkte. Praktische Untersuchungen, wie die Analyse von Bodenproben oder die Gewässerstrukturgütekartierung, sowie zahlreiche Exkursionen (z.B. Waidesgrund, Fulda-Auen, Rotes Moor, Bio-Bauernhof Antonius-Hof, Fuldaer Innenstadt usw.) spielen eine wichtige Rolle im Unterricht.
Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler des Domgymnasiums der Klassenstufe 5 bis 10 nehmen jedes Jahr an dem Wettbewerb „Diercke WISSEN“ teil. Hierbei haben es unsere Schülerinnen und Schüler bereits bis ins Bundesfinale geschafft. Mit einer Zahl von 280.000 Schülerinnen und Schüler (2013) ist  er der größte Geographie-Wettbewerb Deutschlands.
Über den Erdkundeunterricht hinaus haben die Schülerinnen und Schüler zusätzlich die Möglichkeit, an den Arbeitsgemeinschaften „Donner-Wetter & Co.“ sowie der „Paläontologen AG“ teilzunehmen (die AGs finden momentan wegen der Elternzeit der leitenden Lehrkraft nicht statt).

News | Erdkunde