Ansprechpartner ist der Oberstufenleiter StD Burkhard Croon.
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Die Oberstufe gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und die zweijährige Qualifikationsphase.

Einführungsphase

Der Unterricht erfolgt weitgehend im Klassenverband (meist vier oder fünf Parallelklassen). Daneben wählen sich die Schüler/innen in Kurse ein. Wahlangebot und Vorgaben für die Einwahlen sind dem Download "Kurs- und Fachwahl für die Einführungsphase" (Service>Downloads>Oberstufe) zu entnehmen.
Da hier zwei neu beginnende Fremdsprachen angeboten werden (Italienisch, Spanisch), können nach Maßgabe der Verordnung bisherige Fremdsprachen abgegeben werden. Weiterhin ist es aus diesem Grund auch möglich, leistungsstarke Realschüler/innen aufzunehmen, die bisher keine zweite Fremdsprache belegt haben.
Für eine Aufnahme fremder Schüler/innen in die Einführungsphase der Rabanus-Maurus-Schule ist es nicht nötig das Fach Latein zu belegen oder bisher schon belegt zu haben.

Qualifikationsphase

Die Zulassung zur Qualifikationsphase entspricht weitgehend den Versetzungsbestimmungen der Unter- und Mittelstufe. Neu sind dabei allerdings die Notenpunkte, die von 15 bis 0 reichen. Kein verbindliches Fach darf mit 0 Punkten abgeschlossen werden. Leistungen von 4 Punkten abwärts müssen mit zweimal mindesten 7 Punkten oder einmal mindestens 10 Punkten ausgeglichen werden. Die Fächer Mathematik, Deutsch und verpflichtende Fremdsprachen können nur innerhalb dieser Fächergruppe ausgeglichen werden.
Die Schüler/innen wählen Grund- und Leistungskurse. Welche Fächer als Grund- oder Leistungskurse belegt werden müssen, ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen. Einwahlen über die Belegpflicht hinaus sind möglich und zu empfehlen.
Die Regeln für die Wahl der Leistungsfächer werden auf dem dazugehörigen Download zusammengefasst (Service>Downloads>Oberstufe). Da die Fuldaer Gymnasien bei geringen Einwahlen in einzelnen Fächern auch schulübergreifende Leistungskurse anbieten, können die Einwahlwünsche der Schüler/innen fast immer erfüllt werden.

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(1) Belegpflicht bedeutet, dass Schüler/innen einen Halbjahreskurs in dem entsprechenden Fach als Grund- oder Leistungskurs belegen müssen (z.B. Belegpflicht Deutsch 4 bedeutet, dass in allen 4 Kurshalbjahren Deutschkurse belegt werden müssen; Belegpflicht Kunst/ Musik/ Darstellendes Spiel 2 bedeutet, dass eins der Fächer nur zwei Kurshalbjahre lang belegt werden muss und dann wieder abgegeben werden kann. Falls es weiter geführt wird, können die zwei besten Kurse eingebracht werden)
(2) Einbringpflicht bedeutet, dass die Halbjahresnoten des entsprechenden Kurses in die Abiturnote mit einfließen. Die 8 Leistungskurse (je 4 Kurshalbjahre in den beiden Leistungsfächern) sind alle einbringpflichtig und fließen mit doppelter Punktzahl ein. Bei den 24 einzubringenden Grundkursen bleiben neben den verpflichtend einzubringenden Kursen je nach Einwahl und Wahl der Prüfungsfächer 2 bis 6 Kurse, von denen die jeweils besten eingebracht werden können.

Abitur

Das Abitur ist natürlich Ziel der gymnasialen Ausbildung. Daneben ist es aber auch möglich, die Fachhochschulreife zu erwerben. Der Oberstufenleiter informiert darüber im Einzelfall gerne in einem persönlichen Gespräch.

Es gibt folgende Zulassungsbedingungen zum Abitur:
-    In keinem verpflichtenden Kurs darf eine Halbjahresnote 0 Punkte betragen
-    Höchstens 3 Halbjahresnoten in den Leistungskursen dürfen negativ sein
-    Höchstens 6 einbringpflichtige Grundkurse dürfen negativ sein
-    Der Durchschnitt der einzubringenden  Grund- und Leistungskurse muss bei jeweils mindestens 5 Punkten liegen.

Im Falle einer Nichtzulassung muss eine Jahrgangsstufe wiederholt werden. In der gesamten Oberstufe darf eine Jahrgangsstufe wiederholt werden. Im Falle eines Nichtbestehens der Abiturprüfung kann ausnahmsweise auch eine zweite Wiederholung beantragt werden.

Die Schüler/innen werden im Abitur in 5 Fächern geprüft: In den beiden Leistungsfächern und in einem von den Schülern gewählten Grundkursfach finden schriftliche Prüfungen statt, in einem weiteren Grundkursfach findet eine mündliche Prüfung statt. Im 5. Prüfungsfach findet wiederum eine mündliche Prüfung oder eine Präsentation statt oder es wird eine Besondere Lernleistung abgelegt. Die Prüflinge werden durch den Oberstufenleiter und im Kursunterricht über die verschiedenen Prüfungsformen informiert.

Die Leistungsfächer stehen als Prüfungsfächer fest. Die weiteren Prüfungsfächer werden zu Beginn der Q4 gewählt, für eine Besondere Lernleistung muss man sich schon zu Beginn der Q3 entscheiden. Die wesentlichen Regeln für die Wahl der Prüfungsfächer sind dem entsprechenden Formular (Service>Download>Wahl der Prüfungsfächer) zu entnehmen.

Bei der Abiturprüfung müssen die Ergebnisse der 5 Prüfungsfächer im Schnitt bei mindestens  05 Punkten liegen. Zwei Fächer, allerdings nur ein Leistungsfach, dürfen negativ abgeschlossen werden. Zusätzliche mündliche Prüfungen zur Verbesserung von schriftlichen Noten sind möglich und werden mit dem Oberstufenleiter abgesprochen.

Bei der Bewertung des Abiturs werden folgende Ergebnisse addiert:
-    24 Grundkurse (mindestens 120 höchstens 360 Punkte)
-    8 Leistungskurse in doppelter Wertung (mindestens 80 höchstens 240 Punkte)
-    Die Ergebnisse in 5 Abiturprüfungen in vierfacher Wertung (mindestens 100 höchstens 300 Punkte)
Die erreichte Punktzahl wird nach einem besonderen Schlüssel in eine Abiturnote umgerechnet.